Valencia gehörte während des spanischen Bürgerkrieges 1936–1939 zu dem von den Republikanern kontrollierten Gebiet. Da sich Madrid unmittelbar in der Kampfzone zwischen Franquisten und Republikanern befand, wurde die Hauptstadt der spanischen Levante ab November 1936 stellvertretend zum Regierungssitz der Republik. Im November 1937 verlegte die republikanische Regierung ihren Sitz jedoch weiter nach Barcelona. Valencia hatte stark unter den Bombardements der Luftwaffe Francos zu leiden und fiel schließlich am 30. März 1939 als eine der letzten Städte in dessen Hände.
Wer sich ein Bild von den Bürgerkriegskämpfen in Valencia machen möchte, kann einen ehemaligen Schutzraum besuchen, in dem die Schüler einer Schule vor den Bombenangriffen während des Spanischen Bürgerkriegs Unterschlupf suchten. Der Schutzraum wurde 1938 mit einer Kapazität für 700 Kinder errichtet und nun renoviert und als Museum eingerichtet. Der Zugang zum Schutzraum erfolgt über den Ausstellungssaal im Rathaus in der Calle Arzobispo Mayoral.