ASTURIEN – Historische Gärten – Der ehemalige Klostergarten Campo de San Francisco in Oviedo

Mitten im Zentrum der Hauptstadt Asturiens, in Oviedo, befindet sich der damalige Klostergarten des San Francisco. Es wundert nicht, dass Reisen zu historischen Gärten immer populärer werden. Besonders der 9 Hektar große Stadtpark ist eine Oase der Ruhe. Als die Stadt im 19. Jahrhundert im Umbruch war, wurde der Garten in einen öffentlichen Park umgestaltet.

Gewundene Pfade und verwinkelte Gassen, aber auch breite Wege und königliche Allen verwandeln den Park in ein Paradies aus zahlreichen Grüntönen, welches über 1000 Bäume von 51 unterschiedlichen Arten und über 100 Varianten beherbergt. Riesige Platanen und mächtige Rosskastanien, sowie über 300 Jahre alte Eichen und Schwarzpappeln charakterisieren das Erscheinungsbild des Parkes. Er innert an einen Englischen Garten im spanischen Norden.

Die Grünanlage ist wichtiger Teil der Geschichte der Stadt. Ihr Ursprung geht auf ein Franziskanerkloster des 13. Jahrhunderts zurück. In seinen Mauern sitzt nun der Junta General des Fürstentums Asturiens. Durch die Ruinen des romanischen Portals der früheren Kirche des San Isidrio entsteht romantische Stimmung. Magisch erscheint auch die Ruhe zwischen der grünen Blätterpracht, den farbenfrohen Blüten, verwundenen Zweigen und knorrigen Bäumen. Zwischen dem grünen Geflecht der Äste schauen Bögen, Statuen und Denkmäler hervor. Eines davon ist die Statue des in Oviedo aufgewachsenen Autors Clarín. Er war bekannt als gerissener Kritiker gegen den Konservatismus des 19. Jahrhunderts. Sein Roman „Die Regentin“ ist bekannt als die spnische Version des Werkes „Madame Bovary“.

Besonders schön ist ein Spaziergang durch den San Francisco Park an einem Herbsttag, wenn Braun-, Ocker- und Goldtöne des verwelkten Laubes, der Gräser und der Blumen ineinander übergehen und es nach frischer, feuchter Luft duftet, man frei laufende Pfauen und ihr prächtiges Gefieder beobachten kann und sich die Eulen in den Kronen der Bäume des städtischen Naturraums zeigen.

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ASTURIEN – Historische Gärten – Der ehemalige Klostergarten Campo de San Francisco in Oviedo

Mitten im Zentrum der Hauptstadt Asturiens, in Oviedo, befindet sich der damalige Klostergarten des San Francisco. Es wundert nicht, dass Reisen zu historischen Gärten immer populärer werden. Besonders der 9 Hektar große Stadtpark ist eine Oase der Ruhe. Als die Stadt im 19. Jahrhundert im Umbruch war, wurde der Garten in einen öffentlichen Park umgestaltet.

Gewundene Pfade und verwinkelte Gassen, aber auch breite Wege und königliche Allen verwandeln den Park in ein Paradies aus zahlreichen Grüntönen, welches über 1000 Bäume von 51 unterschiedlichen Arten und über 100 Varianten beherbergt. Riesige Platanen und mächtige Rosskastanien, sowie über 300 Jahre alte Eichen und Schwarzpappeln charakterisieren das Erscheinungsbild des Parkes. Er innert an einen Englischen Garten im spanischen Norden.

Die Grünanlage ist wichtiger Teil der Geschichte der Stadt. Ihr Ursprung geht auf ein Franziskanerkloster des 13. Jahrhunderts zurück. In seinen Mauern sitzt nun der Junta General des Fürstentums Asturiens. Durch die Ruinen des romanischen Portals der früheren Kirche des San Isidrio entsteht romantische Stimmung. Magisch erscheint auch die Ruhe zwischen der grünen Blätterpracht, den farbenfrohen Blüten, verwundenen Zweigen und knorrigen Bäumen. Zwischen dem grünen Geflecht der Äste schauen Bögen, Statuen und Denkmäler hervor. Eines davon ist die Statue des in Oviedo aufgewachsenen Autors Clarín. Er war bekannt als gerissener Kritiker gegen den Konservatismus des 19. Jahrhunderts. Sein Roman „Die Regentin“ ist bekannt als die spnische Version des Werkes „Madame Bovary“.

Besonders schön ist ein Spaziergang durch den San Francisco Park an einem Herbsttag, wenn Braun-, Ocker- und Goldtöne des verwelkten Laubes, der Gräser und der Blumen ineinander übergehen und es nach frischer, feuchter Luft duftet, man frei laufende Pfauen und ihr prächtiges Gefieder beobachten kann und sich die Eulen in den Kronen der Bäume des städtischen Naturraums zeigen.

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BASKENLAND – Slow Food zeichnet das Salz von Añana aus

Die weltweite Bewegung des Slow Food fördert den Konsum von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus traditioneller Herstellung. Das Salz von Añana ist genau wegen seiner Hochwertigkeit, der traditionellen Gewinnung und seiner tausendjährigen Gebrauchsgeschichte als signifikantes Produkt mit außergewöhnlichem Wert ausgezeichnet.

In dem Salztal von Añana, eine halbe Stunde entfernt von der baskischen Hauptstadt, wird das Salz mit einer jahrtausendealten Technik gewonnen. Das durch Verdunstung erzeugte Salz zeugt nicht nur von besonderer Qualität, sondern beeindruckt auch durch die unvergleichbare terrassierte Kulturlandschaft, welche durch die Jahrhunderte der Salzgewinnung entstand. Immer mehr Reisende besuchen das Salztal, den Ursprungsort des weißen Goldes. Dank der Slow Food Bewegung triumphiert es weltweit in der Haute Cuisine. Es zeugt von außergewöhnlicher Reinheit, weil es von einem Salzmeer von vor 200 Mio. Jahren stammt.

Das Salz lässt sich in vier verschiedene Typen klassifizieren. Davon verfeinert das Mineralsalz eine Bandbreite an Speisen. Das Fleur de Sel wird besonders gerne für Fleisch- und Fischgerichte verwendet. In kleinen Fläschchen wird ein flüssiges Salz angeboten, welches sich besonders gut für Salate eignet. Darüber hinaus gibt es noch die fein geriebenen Salzstalaktiten, auf spanisch Chuzos de Sal genannt, welche den Gerichten den letzten Schliff geben und zart im Munde verschmelzen.

Neben seiner Eigenschaft, den Gerichten einen besonderen Geschmack zu verleihen, hat es auch gesundheitsfördende Komponenten. Angeschlossen an das Salztal ist ein Salinen-Spa. Die Besucher, die ihre Hände und Füße in eine Salzlake mit einer Konzentration von 240gr Salz pro Liter tauchen, spüren schnell die wohltuende Wirkung des Hypersalinen Quellwassers. Auch wissenschaftliche Studien belegen die therapeutischen Charakteristika der Solebäder. Es soll die Durchblutung fördern und die Elastizität des Gewebes verbessern, die Haut besonders mit Mineralien versorgen und sogar der Athrose entgegenwirken. Außerdem können entzündliche Gelenkerkrankungen, Ekzeme, Sehnenentzündungen und Allergien damit behandelt werden.

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BASKENLAND – Der große Vieh- und Bauernmarkt von Guernika

In der Provinz Vizcaya unweit von San Sebastián liegt das Städtchen Geurnika, welche im spanischen Bürgerkrieg triste Berühmtheit erlangte. Doch es ist nicht nur ein Symbol der Zerstörungswut der deutschen Legion Condor, sondern auch Inbegriff baskischer Justiz. Einst versammelten sich die Basken unter dem sinnbildlichen Eichenbaum der Casa de Juntas del Señorío de Vizcaya und entscheideten über die Geschicke ihres Landes.

Jährlich am letzten Montag des Oktobers findet in der Altstadt von Guernika-Lumo ein ganz besonderes kulinarisches Fest statt. Nicht nur Viehhändler bieten ihre Tiere auf einem der bedeutensten Viehmärkte im Baskenland an, sondern auch die baserritarras, die baskischen Bauern, offerieren auf über 900 Marktständen ihre landwirtsfchaftlichen Erzeugnisse.

Im Mittelpunkt der Attraktionen des Marktes stehen auch die Wettbewerbe um die hochwertigsten Produkte, die auf dem Markt angeboten werden. Eine Jury entscheidet um die schönsten Blumen, das beste Obst, den köstlichsten Käse, den feinsten Honig und den mundigsten Txakoliwein. Schon am frühen Morgen verkosten und begutachten sie die Angebote, noch bevor sie verkauft werden dürfen. Mittags findet dann am Mercurio-Brunnen die Preisverleihung statt. Gourmets und Gourmands von nah und fern haben bei ihrem Besuch zudem die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Brotspezialitäten, Apfelweinsorten, Gebäck, Süßigkeiten, Gemüse, Leberpasteten, Produkten mit Herkunftsbezeichnung und Ökoerzeugnissen.

Den Besuchern wird präsentiert wie traditionelle Produkte des Baskenlandes von Hand hergestellt werden und außerdem informiert man über die modernste Technik der Landwirtschaftsmaschinen.

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ANDALUSIEN – Magellan und das Aquarium von Sevilla

Im Aquarium von Sevilla schickt man Sie auf eine 90-minütige Reise, auf der sie die Flora und Fauna in 35 Einzelaquarien entdecken, die der Portugiese Magellan 1519 schon auf seinen Seefahrten auf der Suche nach den Gewürzinseln entdeckte. Dieses Universum, welches der Seefahrer schon auf seiner zweijährigen Expedition erlebte, wird im Aquarium mit 3.000 Kubikmetern Wasser, 400 Meerestierarten und 7.000 Exemplaren nachgebildet.

Die Entdeckungstour beginnt auf dem Fluss Guadalquivir. Dort segelten damals Magellans fünf Schiffe nach San Lucar de Barrameda. Die Entdeckung wird durch unterschiedliche Becken repräsentiert, in welchen allokthone und autochtone Arten, also fremde und heimische in Freiheit lebende Arten von Lebewesen zuhause sind. Vom Atlantischen Ozean bis hin zu den Kanarischen Inseln bewegt sich die Reise. Es sind dem Meeresboden des Archipels eigene Spezies zu sehen.

Die Atlantiküberquerung stellt sich durch zwölf weitere Becken dar. In denen kann man die Lebensweise und das Verhalten der für diese Meeresart typischen Bewohner betrachten. Das Ozeanarium wird durch den Sprung über den großen Teich repräsentiert. Allein dieses besteht schon aus 2 Millionen Liter Wasser. In diesem Becken, in welchem sich außerdem verschiedene Haiarten tummeln, stürzt außerdem ein 9m hoher Wasserfal in die Tiefe. Es ist das größte und tiefste Aquarium auf der gesamten iberischen Halbinsel.

Nun geht die Entdeckung vom Atlantik weiter in das Amazonasgebiet, wo die ersten Landtiere, Reptilien, in der nachgestellten Dschungelvegetation zu sehen sind. Die Besucher setzen dann ihre Expetition entlang Südamerikas Küste fort wo sie die Magellanstraße durchqueren und auf dem Pazifik bis zu den Philippinen gelangen. Dort befinden sie sich auf den Gewürzinseln, dem Hauptziel der Reise.

Auf diese Weise hatte der portugiesische Seefahrer die Westroute gefunden. Nachdem er in einer Schlacht ums Leben kam, noch bevor sie die Philippinen erreichten, wurde Juan Sebastián Elcano damit beaftragt, die Reise zurück nach Spanien zu leiten. Dem neuen Kapitän der Nau Victoria gelang mit der Überquerung des Indischen Ozeanes und der Rückkehr nach Spanien von Afrika die erste Umrundung der Erde. Auch seine Route repränsetiert das Aquarium in Sevilla.

Die 35 Becken bilden eine hohe Biodiversität in dem Aquarium. Die Besucher bewundern dort Bullenhaie mit 2,5 Metern Länge, Haie mit schwarzen und weißen Schwanzspitzen, Stachelrochen, Krokodile, Hammerhaie und Matamata-Schildkröten aus dem Amazon. Auch der Nachbau des Segelschiffs Nao Victoria, welcher mit dem Kapitän Elcano zu ersten Mal die Erde umrundete, wird im Aquarium zu sehen sein. Die Ozeanfische, die nun die Becken des Aquariums in Sevilla bevölkern, kommen aus Aquarien in O Grove, Gijon und Lanzarote. Andere Fischarten zogen aus dem Aquarium Roquetas de Mar und dem Oceanográfic in Valencia nach Sevilla. Die tropischen Fische kommen sogar aus ganz Europa.

Als auf wissenschaftlicher, bildender und freizeitgestaltender Ebene prestigeträchtiger Ort bereichert das neue Aquarium an der Muelle de las Delicias in Sevilla das touristische und kulturelle Angebot der andalusischen Hauptstadt.

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SEVILLA – Best in Travel 2018 von Lonely Planet

Jährlich erwartet die Tourismusbranche voller Spannung die Entscheidung der Experten im Destinationswettbewerb „Best in Travel“ von Lonely Planet. Jedes Jahr aufs neue prämiert der beliebtee Reiseführer weltweit die zehn besten Reisedestinationen der Welt, aufgeteilt nach Städten, Regionen und Ländern und auch nach Destinationen mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Für 2018 empfehlen sich laut Lonely Planet gleich zwei spanische Destinationen, Lanzarote und Sevilla.

In der jährlichen Nominierung trifft Lonely Planet eine Vorauswahl von Hunderten von Destinationen, die Reisende und Journalisten, je nach ihren Reiseerfahrungen vorschlagen. Das Expertenteam des Verlags erstellt aus diesen Vorschlägen eine Liste der Finalisten. Kriterien sind das aktuelle Interesse an einem Ort gemäß einer gewissen Erwartungshaltung und der „Überraschungseffekt, den die Wahl auslösen soll. Außerdem müssen die Reiseziele Bestimmungen wie die Veranstaltung eines besonderen Events im kommenden Jahr erfüllen oder eine neue Zielgruppe von Reisenden ansprechen. Es werden auch Reiseziele in die Auswahl aufgenommen, die laut der Experten übersehnen wurden, oder wenn es ein bestimmtes Ziel seinen Lesern empfehlen möchte bevor der Massentourismus dort einsetzt.

Sevilla

Als interessanteste Stadt wurde von Best in Travel 2018 die Stadt Sevilla ausgewählt. Grund dafür ist ihr außerordentlicher historischer und künstlerischer Reichtum, ihr Revitalisierungsprozess in den letzten Jahren und die Feier des Murillo-Jahres 2018. In den letzten 10 Jahren habe sich die Hauptstadt Andalusiens sehr verändert, denn von einer Stadt, die vom Verkehr überlastet war und sich auf seinen geschichtlichen Lorbeeren ausruhte, hat sie sich zu einer Stadt voller Straßenbahnen und Fahrräder entwickelt, die sich dazu auffordert, seine künstlerische Vergangenheit wieder neu zu beleben. Darüber hinaus wird in Sevilla die Verleihung des 31. Europäischen Filmpreises ausgetragen. Und auch im Zusammenhang mit der berühmten Serie Game of Thrones konnte Sevilla seine besondere Seite zeigen. Hinsichtlich der artistischen Neubelebung feiert die Stadt den 400. Geburtstag des Barockkünstlers Bartolomé Esteban Murillo mit vielen Einzelausstellungen.

Auf Sevilla folgte im Ranking das wiederbelebte Detroit in den Vereinigten Staaten und die oft übersehene Hauptstadt Australiens Canberra.

Lanzarote

In der Kategorie Reiseziel mit bestem Preis-Leistungsverhältnis ergatterte die Kanarische Insel Lanzarote den zweiten Platz nach der estnischen Stadt Tallin und vor Arizona. Grund dafür ist wohl, dass Lanzarote in den letzten Jahren immer mehr von erfahrenen Reisenden bereist wird, da es mit einer guten Infrastruktur dienen kann, die das Suchen nach guten und günstigen Unterkünften, Restaurants und Mietwagen sehr erleichtert

Die Insel konnte mit Urlaubsspaß und Einzigartigkeit überzeugen. Der Timanfaya-Nationalpark, die verlassenen Strände von Órzola und die schwarzerdigen Weinberge in La Geria verzaubern diejenigen, die mehr als einen typischen Sonne- und Strandurlaub suchen. Kleine Erlebnispakete bringen die Reisenden dazu, die künstlerischen und architektonischen Spuren von César Manrique zu erforschen, spektakuläre Wanderungen zu unternehmen und beeindruckende, unerwartete Ausblicke auf verschiedenen Ausflügen zu genießen.

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MADRID – Neues aus der Hauptstadt

Der Bunker von El Capricho – Zeitgeschichte und Blumenpracht

In einem der unbekanntesten und doch schönsten Parks in Madrid findet man eine Bunkeranlage aus dem Spanischen Bürgerkrieg vor. Mittlerweile ist diese für den Publikumsverkehr geöffnet. Diese einzigartige historische Sehenswürdigkeit liegt verborgen im El Capricho Park, welche 1784 die Herzoge Osuna erbauen ließen. Posición Jaca hieß der Bunker, welcher im spanischen Bürgerkrieg das Hauptquartier des Republikanischen Militärs für Zentralspanien war. Das unterirdische, 2.000qm große, 15m tief unter der Erde liegende Versteck war so konstruiert, dass es vor Bomben mit 100kg üblichen Sprengstoffes schützen konnte. Mit sicherem Abstand vom Frontverlauf im Madrider Westen, mit einer guten verkehrstechnischen Anbindung und bestens verborgen in den Bäumen der idyllischen Parkanlage legte man ihn um das Jahr 1937 an. Der Bunker besteht aus sieben rechteckigen Räumen (vier rechts und drei links) und besitzt vier Ausgänge in den Park sowie einen Fluchttunnel zur Straße. Dieser führt unter dem Palast der Herzogen Osuna hindurch.

Führungen finden von Mai bis September um 10:00, 11:00, 12:00, 13:00, 18:00, 19:00 Uhr statt.

Neben der geschichtlichen Bedeutung der Parkanlage beeindruckt er durch seine botanische, künstlerische und bildhauerische Pracht. Der Park El Capricho, wurde in sogar drei verschiedenen Stilen gestaltet und beeindruckt seine Besucher mit einer Fülle an Brunnen, Plätzen, Tempeln, Kapellen und dem Palast der Herzoge. Besonders die Herzogin María Josefa de la Soledad Alonso Pimientel, Mäzenin von Künstlern, Intellektuellen und Künstlern, erschuf ein wahrhaftiges Paradies, das von den berühmtesten Personen der damaligen Zeit aufgesucht wurde und an dem berühmte Gärtner, Künstler und Bühnenbildner mitarbeiteten.

Der französische Teil befindet sich an der Westseite des Palastes und charakterisiert sich durch kunstvoll zurecht geschnittene Hecken, die den Boden wie Stickereien überdecken. Der älteste Parkbereich befindet sich im unteren Teil und ist im italienischen Stil organisiert. Dort wechseln sich Bäume mit Hecken ab, wodurch man im Sommer Zuflucht vor der Sonne finden und sich im Winter sonnen kann. Ganz in der Nähe lockt das Labyrinth aus Lorbeerbäumen zum Verstecken spielen an. Der ursprüngliche Entwurf des Labyrinths durch dir Herzogin wurde hier bis heute beibehalten. Der Rest des Parks erinnert stark an einen englischen Garten, wo Natur im Reinzustand dominiert und man ideal spazieren und entspannen kann.

Streetfood im Stadtteil Madrid Río

Der erste überdachte Markt für Streetfood in Madrid befindet sich im Einkaufszentrum La Ermita. Von Freitag bis Sonntag bekommt man dort ein vielfältiges, kreatives und hochwertiges Angebot an kulinarischen Spezialitäten geboten. Auf der Calle Gourmet oder der Gourmetmeile, so wie sich der Streetfood-Markt nennt, gibt es zum einen einen zentralen Tresen sowie 12 voll ausgestattete Stände, wo man köstliche und frisch zubereitete Häppchen und modere Desserts bekommt. Kompakte „Corners“, laden ein zu leckeren Cocktails, frisch gepressten Säften, speziellen Kaffeesorten und dem sogenannten Gourmet-Popcorn.

Norman Foster Foundation

Der Architekt Sir Norman Forster aus Großbritannien hat Madrid zum Sitz seiner Stiftung ausgesucht. Er unterstützt schon seit 1999 Forscher und Studenten aus aller Welt, um Ihnen Reisen zum entwickeln von Forschungsprojekten über die Zukunft der Städte zu ermöglichen. Anschließend zu dieser Initiative gründete er die gleichnamige Stiftung, welche sich nun in dem denkmalgeschützten Palast befindet, der 1912 von Joaquín Saldaña entworfen wurde. Nachdem die nötige Renovierung abgeschlossen war und der Palast seinen ursprünglichen Glanz wiedererlangte, wurde er zum Archiv und Bibliothek des weltberühmten Architekten. Das 4-stöckige Gebäude besitzt nun acht Ausstellungssäle, in denen mehr als 74.00 Pläne, Zeichnungen, Modelle, Notizbücher, Fotografien, Kunstwerke und Filme zu bewundern sind. Für die Forschung der Zukunftstendenzen der Architektur und des Designs stehen Studienräume zur Verfügung. Die Stiftung will sich für die interdisziplinäre Forschung und die damit zusammenhängenden Denkweisen einsetzen, indem sie die Verbindung zwischen Kunst, Design, Architektur und Technologie betont. Sie sieht sich in der Verantwortung, den Designern, Architekten und Städteplanern der neuen Generation dabei zu helfen, sich der Zukunft des Städtebaus zu stellen.

Auf dem Elektromotorrad durch die Stadt

Seit Kurzen ist es in Madrid möglich, sich einen Elektroroller oder ein Motorrad ohne feste Mietstationen auszuleihen. Mittels einer App kann man sich im gesamten Stadtkern im Inneren der M-30 Motorräder reservieren, ohne Sorge um Helm, Fahrzeug, Versicherung, Treibstoff und Wartung! Zu den Rädern gehören je zwei Helme, sie sind elektrisch und haben eine Reichweite von 30km. Dadurch sind sie sicher, leise, urban, agil, intelligent und praktisch. Durch die App werden sie ohne Schlüssel aktiviert. Innerhalb des Betriebsgebietes werden sie auf der Straße in Betrieb genommen und nach Belieben innerhalb dieses Bereiches auf einem zum Parken geeigneten Platz auch wieder abgestellt.

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GALICIEN – „Französischer Weg“

Eine neue gastronomische Route einlang des Französischen Weges nach Santiago de Compostela ist eine saisonale Initiative des galicischen Tourismusverbandes Turismo de Galicia. In den Herbst- und Wintermonaten möchte man Wanderer und Reisende mit den typisch galicischen Spezialitäten bekannt machen.

In der Gemeinde Samos in der Provinz Lugo beginnt die neue gastronomische Route und ist die erste der elf Stationen auf denen man das kulinarische Angebot Galiciens erkunden kann. Die elf Gemeinden entlang des Französischen Weges laden an den Wochenenden in den Herbst- und Wintermonaten Pilger und einfache Touristen dazu ein, den Geschmack vieler regionaler Produkte zu entdecken. An den „Gastronomischen Tagen“ werden u.a. der Eintopf „Cocido“ und Schweinefleisch, der Cebreiro Käse, selbstgebackendes Brot, Majarín Kekse, Tintenfisch, Wurst, Aale, Osterringe, Ancano-Kuchen, Käse, Brandy, Schnaps aus Arzúa-Ulloa, Kapaun, Löffelbiskuits oder Pino-Huhn angeboten. All diese Produkte sind typisch für die elf verschiedenen Orte am Französischen Jakobsweg, der im Jahre 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Beteiligt an der Initiative, die bis 2020 jeweils von Oktober bis Januar durchgeführt werden soll, sind die Gemeinden Cebreiro, Triacastela, Samos, Sarria, Dela, Portomarín, Monterroso, Palas de Rei, Melide, Arzúa und O Pino. Die Idee hinter dieser Initiative ist auch die Wiederbelebung dieses Jakobsweges sowie auch viele weitere Jakobswege zum Jakobnischen Jahr „Xacobeo 2021“ wiedererweckt werden sollen.

Von den hunderttausenden Jakobspilgern sind jährlich über die Hälfte Ausländer. Und von Jahr zu Jahrnwächst die internationale Beliebtheit der Kulturroute und erreicht neue Rekorde.

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KASTILIEN-LEÓN – Spanische Gastronomiehauptstadt 2018

Der Titel „Capital Española de la Gastronomía“ wird in Spanien seit 2012 verliehen. Damals wurde die Stadt Logroño zur ersten Gastronomiehauptstadt Spaniens erwählt. Burgos, Vitoria, Cáceres und Toledo folgten als Preisträger. Im Jahr 2018 löste León Huelva in Andalusien ab.

Mit dem Motto „Königlich Speisen“ konnte sich León gegen Cuenca vor einer Jury aus Vertretern des Tourismus, der Hotellerie, der Turespaña und des Landwirtschaftsministeriums durchsetzen. Denn León kann mit einem üppigen Angebot aus seiner Speisekammer dienen: Weine, Cecina, ein luftgetrocknetes Dörrfleisch, die landestypische Botillo-Wurst, Fleisch, Obst, Gemüse und Käsesorten. Außerdem möchten in León Hülsenfrüchte entdeckt werden, die sich durch drei Herkunftsbezeichnungen, sechs Garantiezeichen, neun geschützte geografische Angaben und eine Kollektivmarke auszeichnen.

Im Mittelpunkt der 155 Veranstaltungen zum Anlass der Prämierung stand der „Tapeo“. Das passt zu der Stadt, denn León führt die Rangliste Spaniens der meisten Bars pro Einwohnerzahl an. Auf eintausend Einwohner kommen etwa 5,03 Bars und zusätzlich gibt es 1.198 Restaurants. Eines davon, das Restaurant Cosinados, welches mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. Zu den Höhepunkten der gastronomischen Veranstaltungen zählt der Guinness-Weltrekordversuch den größten Teller mit Cecina zu servieren, eine Vermouth-Route zu entwickeln, sowie der Besuch von Küchenchefs mit Michelin-Stern.

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MADRID – Ein Leuchtturm für Spaniens Kapitale

Eine neue Attraktion, die die Bewohner sowie Besucher der Hauptstadt Spaniens gleicher Maßen in einen Bann zieht. Madrid wartet mit dem 90 Meter hohen Aussichtsturm „El Faro de Moncloa“ auf. Er ist nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet seinen Besuchern eine spektakuläre Aussicht auf die Skyline der Hauptstadt.

Entworfen wurde der einzigartige Lichtmast im Jahre 1992 anlässlich der Wahl Madrids zur Kulturhauptstadt Europas. Das Symbol für die Madrider Architekturlandschaft bietet die wohl beste Aussicht über die bedeutendsten Gebäude der Stadt. Man bekommt aber nicht nur einen Überblick über den Königspalast, die Cuatro Torres und das Gebäude Telefónica an der Gran Vía, sondern auch über die großartige Naturlandschaft um die Stadt herum wie den Monte del Pardo, die Casa de Campo, den Parque del Oeste und den Guadarrama-Nationalpark am Horizont.

An allen touristischen Informationspunkten Madrids kann man eine Informationsbroschüre zum Faro de Moncloa bekommen. Der „Leuchtturm“ bringt neues Leben in diesen Teil der Stadt. Er unterstützt auch die kulturellen Eirichtungen wie das Bekleidungsmuseum und das Amerika-Museum in der Nähe des Turms dabei, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Führungen und Informationstafeln

Zwischen 9:30 und 13.30 Uhr werden Führungen angeboten, welche im Eintrittspreis enthalten sind. 45 minütige, professionelle Führungen informieren die Besucher in Gruppen bis zu maximal 25 Personen in englischer und spanischer Sprache über die Monumente der Stadt, die man von der Aussichtsplattform sehen kann. Zu den restlichen Eintrittszeiten ist der freie Blick über die Hauptstadt für die gleiche Zeit im Eintritt inkludiert.

Während der Sanierungsarbeiten wurden 50 Schautafeln installiert, die den Besuchern einen Überblick über die Entwicklung und das Wachstum der Stadt im Laufe seiner Geschichte verschaffen. Diese zeigen auch maßstabsgetreue Darstellung der wichtigsten Gebäude und Stätten im Umkreis. Dazu gehören der Palacio de Cibeles, Torrespaña, das Geschichtszentrum „Corona de Espinas“ und der Friedhof San Isidro. Auf den Informationstafeln findet man auch Erläuterungen in den Sprachen Spanisch und Englisch.

Touristische Informationen

Des Weiteren wurde im Erdgeschoss des Turmes eine Touristeninformation eröffnet, somit gibt es nun zehn dieser Einrichtungen in der Stadt. Der Informationspunkt im Turm ist das ganze Jahr über von 9:30 bis 20:30 Uhr geöffnet.

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